Ist Make.com kostenlos? Free-Plan erklärt (2026)
Make.com kostenlos nutzen: Das bietet der Free-Plan mit 1.000 Credits, zwei aktiven Szenarien und 15-Minuten-Intervall – verständlich erklärt.
Ja, Make.com kann dauerhaft kostenlos genutzt werden. Der Free-Plan kostet aktuell 0 US-Dollar pro Monat und hat laut Make kein festes Zeitlimit. Kostenlos bedeutet aber nicht unbegrenzt: Entscheidend sind vor allem die monatlichen Credits, die Zahl aktiver Szenarien und das Ausführungsintervall.
Kurzantwort: Im kostenlosen Make-Tarif erhältst du derzeit 1.000 Credits pro Monat, kannst bis zu zwei Szenarien gleichzeitig aktivieren und geplante Abläufe frühestens alle 15 Minuten ausführen. Für erste Tests und kleine private Automatisierungen reicht das häufig aus.
Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag enthält einen Partnerlink zu Make. Wenn du dich darüber registrierst oder später einen Tarif buchst, kann Miligenza eine Provision erhalten. Für dich wird es dadurch nicht teurer.
Was enthält der kostenlose Make-Tarif?
Make beschreibt den Free-Plan als Einstieg in den visuellen Automatisierungseditor. Du kannst Apps verbinden, Szenarien aufbauen, Filter und Router verwenden und deine Abläufe mit Testdaten prüfen. Der Tarif ist nicht bloß eine kurze Testversion, sondern laut aktueller Preisseite ohne festes Zeitlimit nutzbar.
| Leistung | Free-Plan laut Make | Praktische Bedeutung |
|---|---|---|
| Preis | 0 US-Dollar pro Monat | Kein monatlicher Grundpreis |
| Credits | 1.000 pro Monat | Begrenzte Zahl ausgeführter Funktionen |
| Aktive Szenarien | maximal 2 | Zwei Automatisierungen können gleichzeitig eingeschaltet sein |
| Geplantes Intervall | mindestens 15 Minuten | Polling-Szenarien prüfen nicht jede Minute |
| Ausführungszeit | maximal 5 Minuten je Lauf | Für kleine Abläufe meist ausreichend |
| Dateigröße | maximal 5 MB | Große Anhänge können den Free-Plan überfordern |
| Ausführungsprotokolle | 7 Tage | Fehler sollten zeitnah kontrolliert werden |
Diese Werte wurden am 1. September 2026 auf der offiziellen Make-Preisseite geprüft. Make kann Leistungen und Grenzen ändern. Deshalb solltest du die Tabelle vor einer späteren Kaufentscheidung erneut kontrollieren.
Was bedeuten 1.000 Credits pro Monat?
Credits sind die Nutzungseinheit von Make. Bei vielen klassischen App-Modulen verbraucht eine ausgeführte Funktion einen Credit. Liest ein Modul beispielsweise eine neue Tabellenzeile und ein zweites Modul verschickt anschließend eine E-Mail, entstehen für diesen einfachen Durchlauf meistens mindestens zwei Credits. KI- und Spezialfunktionen können nach einem anderen, dynamischen Modell abgerechnet werden.
Einfaches Rechenbeispiel:
- Google Sheets erkennt eine neue Zeile: ungefähr 1 Credit
- Gmail verschickt eine Nachricht: ungefähr 1 Credit
- 100 neue Zeilen im Monat: ungefähr 200 Credits für diese beiden Modulfunktionen
Das Beispiel ist absichtlich vereinfacht. Iteratoren, Suchmodule, mehrere Datenpakete oder bestimmte KI-Funktionen können den Verbrauch verändern. Filter und Router berechnen selbst keine eigenen Credits; sie können beeinflussen, welche nachfolgenden Module ausgeführt werden. Ein Szenario mit fünf Modulen verbraucht also nicht automatisch exakt fünf Credits pro Monat, sondern kann die Module bei vielen Datensätzen immer wieder ausführen. Die Einzelheiten erklärt Make in der offiziellen Credits-Dokumentation.
Wie das in einem echten Einsteigerprojekt aussieht, zeigt die Anleitung Google Sheets mit Make.com automatisieren. Dort werden neue Tabellenzeilen erkannt und per Gmail weitergegeben.
Polling zählt auch ohne neue Daten: Ein Trigger, der bei jeder Prüfung einen Credit verbraucht, kommt bei durchgehendem 15-Minuten-Takt auf 96 Prüfungen pro Tag. In einem 30-Tage-Beispiel sind das 2.880 Credits allein für den Trigger – zusätzliche Aktionen noch nicht mitgerechnet. Ein ganztägiger 15-Minuten-Zeitplan passt dann nicht in 1.000 Credits.
Bei einer Prüfung pro Stunde sind es im selben Beispiel 720 Trigger-Credits. Zehn gefundene Zeilen mit je einer E-Mail ergänzen typischerweise zehn Aktions-Credits. Wähle deshalb ein zum Bedarf passendes Intervall oder begrenze die Laufzeiten. Das ist eine Modellrechnung, keine Garantie für jeden Modultyp.
Für wen reicht Make kostenlos aus?
Der Free-Plan passt vor allem dann, wenn du Make zunächst verstehen und kleine Abläufe mit überschaubarem Datenvolumen bauen möchtest. Du kannst den Editor kennenlernen, Verbindungen testen und beobachten, wie Daten zwischen zwei Apps weitergegeben werden.
Der Free-Plan passt wahrscheinlich
- für dein erstes Make-Szenario,
- für wenige Testläufe pro Tag,
- für kleine private oder interne Abläufe,
- wenn 15 Minuten Wartezeit akzeptabel sind,
- wenn höchstens zwei Szenarien aktiv sein müssen.
Ein Upgrade wird eher sinnvoll
- bei vielen Datensätzen oder Kundenanfragen,
- wenn mehrere Szenarien dauerhaft laufen sollen,
- wenn ein einminütiger Zeitplan benötigt wird,
- bei größeren Dateien oder längeren Abläufen,
- wenn längere Protokolle für Fehlersuche wichtig sind.
Für Anfänger ist die Grenze von 1.000 Credits nicht automatisch schlecht. Sie zwingt dich dazu, klein anzufangen und den Verbrauch zu beobachten. Ein Szenario mit zwei Modulen ist leichter zu verstehen und zu reparieren als ein unübersichtlicher Ablauf mit vielen Verzweigungen.
Wo liegen die wichtigsten Grenzen?
Nur zwei aktive Szenarien
Du kannst mehr als zwei Szenarien vorbereiten und testen, aber im Free-Plan laut aktueller Preisübersicht höchstens zwei gleichzeitig aktiv betreiben. Sobald ein dritter Ablauf dauerhaft laufen soll, musst du entweder einen anderen deaktivieren oder einen passenden kostenpflichtigen Tarif prüfen.
Mindestens 15 Minuten zwischen geplanten Läufen
Ein geplanter Trigger fragt eine verbundene App regelmäßig nach neuen Daten. Im kostenlosen Tarif liegt das kürzeste planmäßige Intervall derzeit bei 15 Minuten. Eine neue Tabellenzeile kann deshalb einige Minuten warten, bevor Make sie erkennt.
Das betrifft nicht automatisch jeden Webhook. Webhooks können als Instant-Trigger Daten unmittelbar empfangen. Ob dein kompletter Ablauf wirklich sofort startet, hängt aber vom verwendeten Modul, der App und der konkreten Konfiguration ab.
Credits enden mit dem Abrechnungszeitraum
Nicht verbrauchte Credits werden laut Make nicht unbegrenzt angespart. Sie verfallen am Ende des jeweiligen Zeitraums. Der Free-Plan ist deshalb kein Weg, mehrere Monate Credits zu sammeln und später einen sehr großen Ablauf kostenlos abzuarbeiten.
Begrenzte Protokolle und Dateigrößen
Detaillierte Ausführungsprotokolle stehen im Free-Plan aktuell sieben Tage zur Verfügung. Außerdem liegt die maximale Dateigröße laut Preisübersicht bei 5 MB. Für einfache Tabellen- oder Textdaten ist das oft kein Problem; bei Dokumenten, Bildern und längeren Fehleranalysen kann es relevant werden.
Gibt es bei Make eine Kostenfalle?
Der Free-Plan hat keinen monatlichen Grundpreis. Trotzdem solltest du Verbrauch und Tarifstatus kontrollieren. Wenn deine Credits aufgebraucht sind, laufen Szenarien laut Make zunächst nicht weiter, bis wieder Credits verfügbar sind oder du den Tarif erweiterst. Make informiert nach eigenen Angaben bei 75 und 90 Prozent Verbrauch.
Wichtig: Ein Affiliate-Link macht einen Tarif nicht teurer. Eine spätere kostenpflichtige Buchung ist aber trotzdem ein normaler Vertrag mit Make. Prüfe Preis, Abrechnungszeitraum und enthaltene Credits direkt vor dem Abschluss.
Eine unnötige Kosten- oder Verbrauchssteigerung entsteht häufig nicht durch Make allein, sondern durch ein schlecht getestetes Szenario. Alte Datensätze, zu große Limits oder eine Schleife können viele Modulausführungen verursachen. Nutze deshalb Testdaten, starte mit „Run once“ und kontrolliere jede Ausführungsblase.
Wann lohnt sich ein kostenpflichtiger Tarif?
Ein Upgrade lohnt sich nicht schon deshalb, weil es zusätzliche Funktionen gibt. Es sollte ein konkretes Problem lösen. Bezahle erst, wenn der kostenlose Ablauf zuverlässig funktioniert und eine Grenze deinen echten Einsatz behindert.
- Free-Plan testen: Baue einen kleinen Ablauf mit zwei Modulen.
- Verbrauch beobachten: Prüfe nach mehreren realistischen Testläufen die verbrauchten Credits.
- Engpass benennen: Sind es Credits, aktive Szenarien, Intervall, Dateigröße oder Protokolle?
- Tarif vergleichen: Wähle nur den Tarif, der genau diesen Engpass beseitigt.
- Nach einem Monat prüfen: Kontrolliere, ob die Automatisierung wirklich Zeit spart.
Wenn dir Begriffe wie Szenario, Modul oder Trigger noch unklar sind, lies zuerst Make.com auf Deutsch: Anleitung für Anfänger. Willst du anschließend einen Chatbot anbinden, findest du unter Botpress mit Make.com verbinden den passenden nächsten Schritt.
Make kostenlos ausprobieren
Starte mit dem Free-Plan und baue zuerst ein kleines Testszenario. Einen kostenpflichtigen Tarif brauchst du für den Einstieg nicht.
Partnerlink: Wenn du dich darüber registrierst oder später einen Tarif buchst, kann Miligenza eine Provision erhalten. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Passend dazu: Wenn du die zusätzlichen KI-Kosten und den technischen Aufbau verstehen möchtest, lies Make.com mit ChatGPT verbinden.
Häufige Fragen zum kostenlosen Make-Tarif
Ist Make.com wirklich kostenlos?
Ja. Make bietet einen Free-Plan für aktuell 0 US-Dollar pro Monat und ohne festes Zeitlimit. Er ist allerdings auf 1.000 Credits pro Monat und weitere Tarifgrenzen beschränkt.
Wie viele Szenarien sind kostenlos möglich?
Laut aktueller Make-Preisübersicht können im Free-Plan höchstens zwei Szenarien gleichzeitig aktiv sein. Weitere Entwürfe lassen sich vorbereiten, müssen für den Dauerbetrieb aber gegen ein aktives Szenario getauscht werden.
Reichen 1.000 Credits im Monat?
Für kleine Tests und einfache Abläufe häufig ja. Ob sie reichen, hängt davon ab, wie viele Module ausgeführt und wie viele Datensätze verarbeitet werden. Beobachte den tatsächlichen Verbrauch in der Ausführungshistorie.
Kann ich Make kostenlos mit Google Sheets verbinden?
Ja. Google Sheets lässt sich im Free-Plan für einfache Szenarien verwenden. Geplante Abfragen können im kostenlosen Tarif derzeit frühestens alle 15 Minuten laufen.
Was passiert, wenn die Credits aufgebraucht sind?
Make erklärt, dass Szenarien dann nicht weiterlaufen, bis wieder Credits hinzugefügt werden oder ein neuer Zeitraum beginnt. Eingehende Webhooks können nur innerhalb der vorhandenen Warteschlangen-Grenzen zwischengespeichert werden.
Muss ich sofort einen kostenpflichtigen Tarif wählen?
Nein. Für den Einstieg ist der Free-Plan gedacht. Ein Upgrade sollte erst erfolgen, wenn ein funktionierendes Szenario nachweislich an eine konkrete Grenze stößt.
Quellen und Transparenz
Tarifangaben wurden am 1. September 2026 anhand der offiziellen Make-Preisübersicht, der Credits-Dokumentation und der Make-Hilfe zur Kündigung und Rückkehr in den Free-Plan geprüft. Preise, Credits und Tarifgrenzen können sich ändern. Miligenza ist nicht Make.com und erklärt die Plattform unabhängig.